15.01.2019
Zeit ist Geld - Starten Sie Ihre digitale Transformation jetzt!
Wer bei der Digitalisierung seines Geschäftsmodells, seines Leistungsportfolios und seiner Marktbearbeitung zu lange an alten Strukturen festhält, begibt sich in Gefahr, von neuen, agilen und innovativen Playern im Markt verdrängt zu werden. Darum gilt: Zeit ist Geld!
Digitale Dienste und Technologien krempeln ganze Geschäftsmodelle um, beeinflussen unser Arbeitsumfeld, unsere Art der Kommunikation und unser Ein- und Verkaufsverhalten. Lassen Sie sich von uns an die Hand nehmen und durch den Digitalisierungsdschungel führen.

Was bedeutet Digitale Transformation?

Die Bezeichnung Digitale Transformation oder auch Digitaler Wandel beschreibt die erheblichen Veränderungen und Auswirkungen auf das alltägliche Leben in der Wirtschaft und der Gesellschaft durch den Gebrauch von digitalen Technologien.

Die „Digitale Transformation“ läuft in drei Phasen ab:
Erste Phase: In dieser Phase entwickelt sich ein digitales Verständnis – neue technologische Möglichkeiten werden erkannt und genutzt.
Zweite Phase: Die neue Technologie wird flächendeckend umgesetzt und verwendet – wir sprechen von digitaler Nutzung.
Dritte Phase: Die eigentliche Transformation wird vollzogen, indem die neue Technologie die alte komplett ersetzt. Was noch vor einigen wenigen Jahren als bahnbrechend und neu galt, ist nun der Standard. Darum ist es für jedes Unternehmen unerlässlich, auf digitale Strukturen umzustellen.
Leider existiert zu dieser Umstellung kein „Prototyp“, denn jedes Unternehmen ist anders aufgebaut und fokussiert. Darum ist eine individuelle Analyse besonders wichtig, damit neue Gegebenheiten zu Standards für das Unternehmen werden können.

Wo steht Ihr Unternehmen?

Es werden vier Typen digitaler Reife unterschieden (Quelle: Studie des „MIT Center for digital Business“):
  • Digital Fashionistas
Ein Unternehmen fällt dann in die Kategorie der „Fashionistas“, wenn neue Features und Social Media gerne eingesetzt werden, es dafür aber kein übergreifendes Konzept gibt. Das führt oftmals dazu, dass Technologien nicht zielführend genutzt werden oder sich sogar gegenseitig behindern. In den meisten Fällen liegt das daran, dass intern nicht abgesprochen wurde, wo und in welchem Maße neue Technologien eingesetzt werden sollen.
 
 • Digirati
So werden Unternehmen bezeichnet, die die „Digitale Transformation“ weitgehend vollendet haben. Es gibt ein technologisch gut durchdachtes Gesamtkonzept. Um die Akzeptanz der neuen Technologien zu erhöhen, werden verschiedene Maßnahmen getroffen, die Mehrwerte der neuen Möglichkeiten aufzeigen und vergrößern.
 
 • Digital Beginners
Unternehmen, die noch skeptisch gegenüber neuen Technologien sind und höchstens erste zaghafte Experimente machen, werden als „Digital Beginners“ bezeichnet. Eine digitale Kultur hat sich hier noch nicht manifestiert. Manche Unternehmen lehnen diese auch bewusst ab, da sie von ihren klassischen Business-Tools überzeugt sind. Andere befinden sich unfreiwillig in dieser Gruppe, da noch keine technologischen Neuerungen vorgenommen wurden.
 
 • Digital Conservatives
Wenn zwar eine digitale Vision entsteht, demungeachtet moderne Technologien aber nur langsam und vereinzelt eingeführt werden, befindet man sich wahrscheinlich in einem „konservativen“ Unternehmen. Da die vorhandene klassische Infrastruktur ausgereift und hochwertig ist, wird nicht bedenkenlos in moderne Features investiert. Digitale Fähigkeiten werden in der Belegschaft entwickelt und anhand neuer Technologien erprobt und ausgeweitet. Auf diese Weise entsteht die digitale Kultur hier meist sehr langsam, dafür aber nachhaltig.
Vor allem wenn Ihr Unternehmen zur ersten oder dritten Gruppe gehört, ist es an der Zeit einen Wandel einzuleiten. Versuchen Sie, Ihre Vorgesetzten und Kollegen von den Möglichkeiten zu überzeugen. Denn stellen Sie sich nur mal ein Unternehmen vor, das sich vor 20 Jahren geweigert hätte auf E-Mails zu setzen. Mit großer Wahrscheinlichkeit würde es heute nicht mehr existieren.

Welche Schritte sind zu gehen?

  1. Wandel auf Führungsebene
Führungskräfte in Unternehmen müssen sich darüber bewusstwerden, dass die „Digitale Transformation“ keine Frage des Ob, sondern des Wann ist. Sie müssen gleichzeitig Visionäre und Ausgestalter sein. Es geht hier besonders darum, die Unternehmensstruktur an die neuen Technologien anzupassen. Wichtige Fragen sollten sein:
 • Welche Auswirkungen hat die „Digitale Transformation“ auf unser Personal-Management?
 • Sind wir bei der Nutzung neuer Software auf der sicheren Seite?
 • Wie stellt sich die Führungsebene in internen und externen sozialen Netzwerken dar?
  1. Digitale Kompetenzen ausbauen
Alle Kollegen müssen in der Lage sein, mit den neuen Technologien genauso selbstverständlich umgehen zu können, wie mit den vorherigen. Insgesamt müssen hier vier Kompetenzen für die „Digitale Transformation“ vermittelt werden.
 • Verständnis für die „Digitale Ära“: Wissen und Akzeptanz für große Konzepte wie soziale Netzwerke, „Content Curation“ und cloud-basierte Speicherung.
 • Umgang mit neuen Tools: Hier geht es um Software-Anwendungen jeglicher Art. Von E-Mails über „Social Intranets“ bis hin zu CRM-Systemen.
 • Umgang mit sozialen Technologien: In modernen Unternehmen wird gebloggt, getwittert und in Intranets und Wikis diskutiert.
 • Fähigkeiten zum digitalen Engagement: Neue Technologien dürfen nicht willkürlich eingesetzt werden. Die Kollegen brauchen ein Gefühl dafür, welche Technologie für die jeweilige Art des Arbeitens oder Kommunizierens brauchbar ist.
  1. Weiterbildung und Training für alle Kollegen
Damit digitale Kompetenz erlangt werden kann, sind Weiterbildungen und Training nötig. Viele der neuen Technologien sind so intuitiv, dass „learning by doing“ zunächst kein Problem darstellt. Um die tiefergehenden Funktionen von Software zu verstehen, geht es jedoch meist nicht ganz ohne Training.
  1. Digitale Unternehmensstruktur etablieren
Die oben genannten Aspekte sind alle Teil einer ganzheitlichen Unternehmensstruktur, die sich nicht von heute auf morgen ändern lässt. Es bedarf etwas Geduld und vor allem der Akzeptanz, dass die „Digitale Transformation“ ein andauernder Prozess ist und kein einmaliger Schritt in die richtige Richtung. Die Veränderungen müssen vom Unternehmen ganzheitlich gesehen und umgesetzt werden.

Die GeT IT setzt sich mit dem „Digitalen Wandel“ schon länger auseinander und hat entsprechende Anbieter und Spezialisten mit an Bord geholt. Gerne analysieren wir auch Ihr Unternehmen hinsichtlich digitaler Kompetenzen und helfen Ihnen, eine notwendige Optimierung vorzunehmen.

 
Unsere Experten beraten Sie gerne zum Thema Digitale Transformation für Ihr Business.
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen