22.01.2019
5G (FWA) und die letzte Meile
Das der zukünftige Mobilfunkstandard 5G weit mehr als ein Nachfolger von LTE wird, ist bereits bekannt. Hohe Bandbreiten und niedrige Latenzen werden unsere Art des Zusammenlebens revolutionieren, angefangen bei autonomen Fahrzeugen hin zu Smart Cities. Doch 5G kann noch mehr.
2015 hat Alexander Dobrindt als damaliger Infrastrukturminister den Startschuss für den Breitbandausbau gegeben. Ziel war es, bis Ende 2018 alle deutschen Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen. Geschafft hat man weniger als 80%. Wie soll also bis 2025 flächendeckend Gigabit zur Verfügung stehen?

Mit Vectoring hat die Telekom den Weiterbetrieb der alten Kupferleitungen mit Geschwindigkeiten jenseits der 50 Mbit/s anvisiert – und bremst so den flächendeckenden Glasfaserausbau. 5G könnte hier neuen Schwung rein bringen. Ist bisher dass Problem, dass die letzte Meile – also der Abschnitt vom Gebäude zum Verteilerkasten – extrem teuer im Ausbau ist, kann dieser Abschnitt zukünftig über 5G bzw. Fixend Wireless Access (FWA) betrieben werden. Kostspielige Erdarbeiten entfallen, es muss lediglich der FWA-Empfänger im Gebäude installiert werden. Telekom testet diese Form der Breitbandversorgung auf Unternehmensgelände, Telefónica ist bereits im praktischen Feldtest mit mehreren privaten Haushalten in Hamburg.

Ob und wie FWA zukünftig zum Einsatz kommt, hängt von den Testergebnissen ab. Einen konkreten Plan hat noch kein Unternehmen vorgestellt. Bis dahin bleibt wohl nur der Eigenausbau mittels synchroner Glasfaserleitung.

 
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