04.06.2019
Die letzte Züge des Glasfaserausbaus

Die Bundesnetzagentur will Investitionen in den Glasfaserausbau erleichtern und somit das Ersetzen des bestehenden Kupfernetzes voranbringen.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur zeigte eine Untersuchung, dass die im Festnetzbereich gängigen Anschlusstechnologien wie Kupfer, Glasfaser und Kabel sowie sämtliche Bandbreiten austauschbar seien. Durch die Erleichterung von Investitionen in den Glasfaserausbau soll es für Telekommunikationsunternehmen noch attraktiver werden, Kooperationen einzugehen und eigene Preismodelle zu verhandeln. Im europäischen Vergleich bei FTTH/B (Fiber To The Home/Building) liegt Deutschland weit zurück.

 

Viele Unternehmen und Verbände hatten sich für flexiblere Vorschriften und marktnahe Lösungsansätze ausgesprochen. Bereits im März machten die Deutsche Telekom und der norddeutsche Netzbetreiber EWE Nägel mit Köpfen indem sie ein Gemeinschaftsunternehmen für den Glasfaserausbau im Nordwesten gründeten.

Die Bundesnetzagentur kommt zu dem Ergebnis, dass das gesamte Bundesgebiet den räumlich relevanten Markt darstellt und die Telekom weiterhin über eine beträchtliche Markmacht verfügt.

Den Entwurf zur Markteinschätzung geht nun zunächst in eine öffentliche Konsultation, in deren Rahmen Interessierte Stellungnahmen bis zum 1. Juli abgeben können.

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